Satzung

Satzung

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Satzung des Informations- und Kommunikationsring der Finanzdienstleister (IK) e.V.

 

Präambel
Ziel des Informations- und Kommunikationsrings der Finanzdienstleister (IK) e.V. ist es, als Arbeitsgemeinschaft zur Verbesserung des nutzerorientierten Informations-, Kommunikations- und Wissensmanagements in den angeschlossenen Instituten beizutragen.
Die Mitgliedschaft schränkt die Selbständigkeit der Informations- und Kommunikationsstellen (IKS) in den einzelnen Häusern nicht ein. Die Mitglieder unterstützen nach Kräften die Ziele des IK.


§ 1 Name, Sitz und Geschäftsjahr
1. Der Name der Arbeitsgemeinschaft lautet: „Informations- und Kommunikationsring der Finanzdienstleister (IK) e.V.“.
2. Die Arbeitsgemeinschaft ist ein Verein des deutschen bürgerlichen Rechts.
3. Sitz des Vereins ist Frankfurt am Main.
4. Der Verein ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht in Frankfurt am Main eingetragen und führt den Zusatz „e.V.“.
5. Das Geschäftsjahr des Vereins beginnt jeweils am 1. Januar und endet am 31. Dezember.


§ 2 Zweck und Aufgaben
1. Entwicklung von Zukunftsstrategien für das Informations-, Kommunikations- und Wissensmanagement.
2. Erfahrungsaustausch und Forschung über Fragen des Informations-, Kommunikations- und Wissensmanagements in Finanzdienstleistungsinstituten, wie:

  • Methoden und Techniken
  • Aufbau, Verwaltung und Organisation von IKS.

3. Aufbau und Betrieb von gemeinsam zu nutzenden Informationswerkzeugen.
4. Aus- und Fortbildung.
5. Behandlung aktueller Fragen des Informations-, Kommunikations- und Wissensmanagements.
6. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Niemand darf durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.


§ 3 Mitgliedschaft
1. Die Mitgliedschaft im IK können Finanzdienstleistungsinstitute und Verbände erwerben, sofern sie über Informations- und/oder Kommunikationsbereiche verfügen. Die Mitgliedschaft wird durch eine legitimierte Person wahrgenommen. Notenbanken, Wissenschaftliche Einrichtungen oder vergleichbare Institutionen können dem Verein als kooperative Mitglieder beitreten. Kooperative Mitglieder haben kein Stimmrecht. Sie können aber an allen Aktivitäten und Organen des IKs teilnehmen.
2. Die Mitgliedschaft wird durch schriftliche Erklärung in Briefform gegenüber dem Vorstand beantragt. Auf Vorschlag des Vorstandes erfolgt die Aufnahme mit Bestätigung durch die Mitgliederversammlung.
3. Die Mitgliedschaft endet durch schriftliche Erklärung in Briefform gegenüber dem Vorstand mit einer Kündigungsfrist von sechs Monaten zum Jahresende. Die Mitgliedschaft endet außerdem, wenn ein vereinsschädigendes Verhalten festgestellt wird und die Mitgliederversammlung den Ausschluss beschließt.
4. Ein jährlicher Mitgliedsbeitrag wird erhoben, dessen Höhe von der Mitgliederversammlung beschlossen wird. Kooperative Mitglieder sind von der Pflicht zur Entrichtung eines Mitgliedsbeitrags befreit.
5. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Ihnen stehen bei ihrem Ausscheiden oder im Falle einer Auflösung des Vereins keine Ansprüche auf das Vereinsvermögen zu.


§ 4 Organe
Organe des IK sind
1. Mitgliederversammlung
2. Vorstand
3. Fachausschuss
Die Organmitglieder haften gegenüber dem Verein nur für vorsätzliche oder grob fahrlässige Sorgfaltspflichtverletzungen.


§ 5 Mitgliederversammlung
1. Die Mitgliederversammlung besteht aus der Zusammenkunft der legitimierten Personen nach § 3 Abs. 1. Der Vorstand kann Gäste zulassen. Die Mitgliederversammlung findet mindestens einmal im Jahr statt. Sie wird vom Vorstand geleitet, wenn die Mitgliederversammlung keinen anderen Versammlungsleiter bestimmt.
2. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung wird einberufen, wenn der Vorstand dies für notwendig hält, das Interesse des Vereins es erfordert, der Fachausschuss dies beschließt oder mindestens ein Viertel der Mitglieder dies in Textform beantragt. In Eilfällen kann die Einberufungsfrist herabgesetzt werden.
3. Der Vorstand beruft die Mitgliederversammlung spätestens 20 Kalendertage vor dem Versammlungstermin in Textform unter Beifügung der vom Vorstand festgelegten Tagesordnung ein. In der Einladung kann bestimmt werden, dass alle oder einzelne Anlagen zu den Tagungsordnungspunkten zu einem bestimmten Zeitpunkt auf dem internen Bereich der Homepage des Vereins in einem gängigen Format bereitgestellt werden.
4. Rechte und Pflichten der Mitgliederversammlung sind insbesondere:

  • Entgegennahme der jährlichen Tätigkeits- und Leistungsberichte
  • Entgegennahme der Jahresrechnung
  • Entlastung des Fachausschusses
  • Entlastung des Vorstands
  • Wahl des Vorstands
  • Abberufung des Vorstands
  • Wahl und Abberufung der Mitglieder des Fachausschusses gemäß § 7 Abs. 2
  • Grundsatzentscheidungen zur strategischen Ausrichtung; Programmgestaltung und Ausgabenplanung
  • Wahl des/der Rechnungsprüfers/in
  • Satzungsänderungen
  • Beschlussfassung über Aufnahme und Ausschluss von Mitgliedern und die Auflösung des Vereins.

5. Die Mitwirkung der Mitglieder an der Programmgestaltung der Arbeitsgemeinschaft beschränkt sich nicht nur auf die Mitgliederversammlung. Initiativen können jederzeit an den Vorstand herangetragen werden.
6. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der Mitglieder vertreten ist. Das Stimmrecht kann durch eine/n mit schriftlicher Vollmacht versehenen/n Vertreter/in ausgeübt werden.
7. Die Beschlussfassung erfolgt mit einfacher Mehrheit der Abstimmungsberechtigten, soweit die Satzung nichts anderes vorsieht.
8. Über die Beschlüsse wird eine Niederschrift angefertigt, die vom Leiter/in der Versammlung zu unterzeichnen und jedem Mitglied zur Kenntnis zu geben ist.
9. Außerhalb von Mitgliederversammlungen sind Beschlussfassungen auf Antrag des Vorstandes zulässig, wenn bis zu einem vom Vorstand gesetzten Termin von in der Regel 20 Kalendertagen 2/3 der Mitglieder dem Beschlussantrag in Textform zustimmen.


§ 6 Vorstand
1. Der Vorstand besteht aus zwei bis fünf Personen.
Der Vorstand kann einen Sprecher/eine Sprecherin wählen.
2. Der Verein wird jeweils durch zwei Vorstandsmitglieder gemeinsam vertreten.
3. Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins. Zu seinen Aufgaben gehören insbesondere:

  • Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung.
  • Der Vorstand legt dem Fachausschuss einen Geschäftsplan zur Beratung und Stellungnahme vor. Dieser Geschäftsplan orientiert sich an den mit der Mitgliederversammlung abgestimmten strategischen Grundsatzentscheidungen und beschreibt einen operativen Rahmen.
  • Planung, Vorbereitung und Durchführung von Maßnahmen und Veranstaltungen, die dem Zweck des Vereins dienen.
  • Einsetzen von Arbeits- und Projektgruppen, die selbständig im Rahmen der Zielvorgabe tätig werden, und deren Auflösung.
  • Vertretung des IK nach außen.
  • Der Vorstand kann einen Beirat berufen und abberufen.
  • Der Vorstand kann die Verfahrensabläufe der Vereinsorgane im Rahmen dieser Satzung in einer Geschäftsordnung regeln, soweit die Mitgliederversammlung keine abweichenden Regelungen festlegt.

4. Wahl des Vorstands

  • Mitglieder des Vorstands dürfen nicht gleichzeitig dem Fachausschuss angehören. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf 3 Jahre gewählt. Er bleibt bis zur Neuwahl des Vorstands im Amt. Wiederwahl ist zulässig.
  • Die Wahl erfolgt schriftlich in geheimer Abstimmung; es kann vorgesehen werden, dass gewählt ist, wer die meisten Stimmen erhält.
  • Soweit der nach Absatz 1 erforderliche Vorstand nicht vollständig ist, kann sich der Vorstand aus dem Kreis der nach § 3 Absatz 1 legitimierten Personen für den Zeitraum bis zur nächsten Mitgliederversammlung selbst ergänzen.

5. Vorstandsbeschlüsse können auch im Umlaufverfahren per Fax oder E-Mail, sowie im Rahmen einer Video-/Telefonkonferenz oder diesbezüglicher Zuschaltung Abwesender bei Vorstandssitzungen herbeigeführt werden, wenn die Mehrheit der Vorstandsmitglieder dem Verfahren zustimmen. Die Einladung erfolgt 5 Werktage vor Sitzungsbeginn per E-Mail.
Beschlüsse des Vorstands bedürfen der mündlichen oder in Textform erklärten Zustimmung von mehr als der Hälfte seiner Mitglieder; bei Stimmengleichheit entscheidet der/die Sprecher/in des Fachausschusses wenn der Vorstand keinen Sprecher haben sollte.
Über die Beschlüsse des Vorstandes wird eine Niederschrift angefertigt.
6. Vom Registergericht vorgeschriebene Änderungen oder Ergänzungen der Satzung werden, soweit rechtlich zulässig, vom Vorstand umgesetzt, ohne dass sie einer Beschlussfassung durch die Mitgliederversammlung bedürfen. Über diese Satzungsänderungen müssen alle Vereinsmitglieder alsbald nach dem für Einladungen zu Mitgliederversammlungen geltenden Verfahren informiert werden.


§ 7 Fachausschuss
1. Der Fachausschuss besteht aus erfahrenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von IKS der Mitgliedsinstitute. Er sollte möglichst die Mitgliederstruktur repräsentieren.
2. Die Mitglieder des Fachausschusses werden von der Mitgliederversammlung auf in Textform übermittelten Vorschlag des Vorstands bzw. auf in Textform übermittelten Vorschlag eines stimmberechtigten Mitgliedes auf 3 Jahre gewählt. Wiederwahl ist möglich. Auf Antrag erfolgt die Wahl geheim. § 6 Absatz 4 Punkt 2 gilt entsprechend. Der Fachausschuss besteht aus mindestens 3 und maximal 6 Mitgliedern. Er wird durch eine/n Sprecher/in vertreten. Soweit der nach Absatz 2 erforderliche Fachausschuss nicht vollständig ist, kann sich der Fachausschuss aus dem Kreis der nach § 3 Absatz 1 legitimierten Personen für den Zeitraum bis zur nächsten Mitgliederversammlung selbst ergänzen.
3. Zu seinen Aufgaben gehört insbesondere, an der Geschäftsführung des Vorstands beratend mitzuwirken, die Beratung und Stellungnahme zum Geschäftsplan sowie die Ziele der Arbeitsgemeinschaft tatkräftig zu unterstützen.
4. Der Fachausschuss tagt mindestens zweimal jährlich, seine Sitzungen werden vom Sprecher/von der Sprecherin des Fachausschusses einberufen. Der Vorstand hat in der Fachausschusssitzung kein Stimmrecht. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von IKS der Mitgliedsinstitute, sowie ausgewiesene Experten können auf Einladung des Fachausschusses an den Sitzungen des Fachausschusses in begründeten Einzelfällen beratend ohne Stimmrecht teilnehmen.

 

§ 8 Satzungsänderung und Auflösung
1. Satzungsänderungen, Veränderungen des Vereinszwecks und die Auflösung des Vereins können nur mit einer Mehrheit von mindestens ¾ der Mitglieder beschlossen werden.
2. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seiner bisherigen Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an eine Körperschaft des öffentlichen Rechts oder an eine andere steuerbegünstigte Körperschaft, die es ausschließlich und unmittelbar zur Förderung des Informations- und Kommunikationswesens im Sinne der Satzung zu verwenden hat.

 

Karlsruhe, den 17. April 2015

 

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  • IK-Satzung (Stand: 2015-04-17)
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